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Seenotkreuzer 'ARKONA'

Zum Original:
Die Arkona ist ein Seenotkreuzer (SK) der 27m-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Das Schiff wurde 1992 von der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack unter der Werft-Nummer 13567 gebaut. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautet SK 23. Getauft wurde das Schiff in Sassnitz am 22. August 1992 auf den Namen der Nordspitze der Insel Rügen.

Das Tochterboot Caspar (Werft-Nummer 13507) hat die interne Bezeichnung TB 25.

Schwesterschiffe sind die 'SK Bremen', 'SK Berlin', 'SK Hermann Helms', 'SK Vormann Steffens' und 'SK Alfried Krupp'.

Stationierungen und weitere Infos zum Original:
Die Arkona wurde zunächst ab dem 22. August 1992 bis zum 1. Juli 2003 im Ostseehafen Sassnitz auf Rügen stationiert. Seit August 2003 liegt der Seenotkreuzer in Warnemünde.
 
Orkanböen mit über 100 km/h Geschwindigkeit, über fünf Meter hohe Wellenberge, Regenschauer und Kälte – unter diesen Bedingungen müssen die Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) oft ihre Einsätze fahren. Im Laufe der über 130jährigen Geschichte des Seenotrettungswerks haben die Schiffe der DGzRS unter widrigsten Arbeitsbedingungen mehr als 64’000 Menschen aus Seenot gerettet und aus Gefahr befreit. Die Rettungsflotte besteht aus insgesamt 57 Schiffen (Stand 1999).
 
arkona-1 
Mit einer Feuerlöschkapazität von je 36’000 Liter pro Minute ist der Seenotkreuzer 'Arkona' einer der leistungs- fähigsten und modernsten SAR-Einheiten, die mit Schwesterschiffen in Nord- und Ostsee von der DGzRS eingesetzt werden. Die Konstruktion ist so ausgelegt, daß die Seenotkreuzer in Grundsee und Brandung ausserordentlich gute Eigenschaften haben und auch unter schwersten Bedingungen bei einem Havaristen längsseits gehen können.
Der Antrieb besteht aus einem MTU-Dieselmotor mit 1’200 kW und zwei MWM-Dieselmotoren mit je 574 kW. Die Geschwindigkeit: 24 Knoten; Reichweite: 2’300 Seemeilen. Die Besatzung besteht aus 9 Mann, von denen 4 ständig an Bord sind.
 
Technische Daten:
Kreuzer:
Länge:                     27.50 m
Breite:                       6.53 m
Tiefgang:                   1.63 m
Verdrängung:             103 t
Motor:                       Mittelmotor 1'633 PS, 2 Aussenmotoren zu je 830 PS
,
                                Gesamtleistung 3'296 PS
Geschwindigkeit:        24 Knoten
Ausstattung:             Funkanlagen, Echolot, Radar, Homing, Selbststeueranlage, Funkpeiler, DGPS,
                               Videoplotter, Fremdlenzpumpe, Bordhospital, Feuerlöschanlage mit einer Leistung  
                               von  2'200 t/h
 
Tochterboot:
 
Länge:                     8.18 m
Breite:                     2.80 m
Tiefgang:                 0.82 m
Motor:                     180 PS
Geschwindigkeit:      17 Knoten
Ausstattung:             Funkanlagen, Echolot, Kompass, DGPS
 
arkona-2
 
Zum Modell:
Die ’Arkona’ ist bei Revell als Plastikbausatz und Standmodell erhältlich. Ich wollte aber daraus ein Fahrmodell machen. Recherchen ergaben eine Verdrängung von circa 350 Gramm für das Modell. Somit stand schnell klar, dass hier keine Standardkomponenten an RC-Technik verbaut werden können.
 
Technische Daten:
Länge:       38.2 cm
Breite:          8.2 cm
Höhe:      
Massstab:    1/72
 
Als Antriebsmotor verwendete ich ein alter Servomotor mit einer 2mm Welle und einer Schlauchkupplung. Als Regler fand ich einen Mini-Regler von Graupner (Typ:___________). Ein Miniservo musste die Steuerung übernehmen. Mittels einem kleinen Schalter kamen noch Beleuchtung und Nebelhorn dazu. Das Beiboot wollte ich nicht funktionsfähig bauen.
 
Zuerst musste die komplette Technik ausgewogen im Rumpf ihren Platz finden und zwar derart, dass das Schiff sauber auf der Wasserlinie liegt. Erst wenn dies alles seine Ordnung hat und funktioniert (später  hat man keinen Zugriff mehr) kommt das Deck auf den Rumpf.

Den Hauptaufbau habe ich mobil gestaltet. Zuerst wurden die Konturen mit den Dremel aufgefrässt und anschliessend mit ABSL-Profilen ein Sühlrand gebaut. Mittels 4 Pool-Stecker und Buchse aus der Krabbelkiste entstand die elektrische Verbindung zwischen Aufbau und Rumpf. Gleichzeitig dient diese Steckverbindung für den besseren Halt des Aufbaus. Nun muss noch die ganze Technik getestet werden. Erst dann kann es an den Endausbau gehen.

Ich überlegte ausserdem, wie ich das Modell am besten bei einer Ausstellung in Szene setzen kann. So ein kleines Modell geht sehr schnell visuell unter den grossen Modellschiffen unter. Und da das Modell hauptsächlich aus Kunststoff besteht, ist es auch sehr schnell beschädigt.

 Da kam die Idee nach einem Diorama. Somit ist das Modell geschützt und hält sich mitten in einer Landschaft auf. Dieser Bau findet Ihr in der Rubrik ’Infrastrukturen’.
 
Die ’Arkona’ schwimmt noch nicht und es braucht noch einige Schritte bis zu deren Fertigstellung. – Also dran bleiben, ich halte Euch auf dem Laufenden.